Liebe Besucherinnen und Besucher,

herzlich willkommen auf den Internetseiten der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen. Ich freue mich, dass Sie sich über unsere Arbeit informieren möchten.

Die Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen gehört zu den Fachhochschulen für den öffentlichen Dienst. Sie besteht seit 1976 und ist aus der Rechtspflegerschule hervorgegangen, die sich schon 1955 in Bad Münstereifel niederließ. Seit 2003 hat sie eine Nebenstelle in Monschau.

Das Studium ist zugleich Vorbereitungsdienst für eine Beamtenlaufbahn des gehobenen Dienstes; die Studierenden stehen in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf. Eine unmittelbare Zulassung der Studierenden durch die Fachhochschule für Rechtspflege gibt es nicht. Vielmehr erfolgt die Einstellung durch das Oberlandesgericht, in dessen Bezirk die Ausbildung gewünscht wird.

Die Fachhochschule gliedert sich in die Fachbereiche Rechtspflege und Strafvollzug. Im Studiengang Rechtspflege wird der Beamtennachwuchs für den gehobenen Dienst bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sowie in der Justizverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen ausgebildet ("Diplom-Rechtspflegerin" bzw. "Diplom-Rechtspfleger"). Im Studiengang Strafvollzug erfolgt die Ausbildung der Beamtinnen und Beamten für den gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienst bei den Justizvollzugsanstalten des Landes Nordrhein-Westfalen und weiterer neun Bundesländer ("Diplom-Verwaltungswirtin" bzw. "Diplom-Verwaltungswirt"). Das jeweils dreijährige Studium ist in einen breit angelegten fachwissenschaftlichen und einen umfangreichen fachpraktischen Teil gegliedert. Die Studierenden erlangen auf diese Weise die Befähigung, unmittelbar nach Abschluss der Ausbildung die Aufgaben zu bewältigen, die die Praxis an sie stellt. Im Fachbereich Rechtspflege sind dies zum Beispiel vielfältige Aufgaben in den Bereichen Nachlass, Grundbuch, Betreuung oder Zwangsversteigerung; im Fachbereich Strafvollzug übernehmen die Absolventinnen und Absolventen insbesondere auch Management- und Führungsfunktionen einer modernen Verwaltung.

Studierende im Studiengang Rechtspflege: ca. 500
Studierende im Studiengang Strafvollzug: ca. 100
Professoren: 9
Dozentinnen und Dozenten: 43
weitere Bedienstete: ca. 30

Die Fachhochschule für Rechtspflege führt darüber hinaus das fachwissenschaftliche Studium für den Amtsanwaltsdienst für Bedienstete des Landes Nordrhein-Westfalen und weiterer zwölf Bundesländer durch.

Seit 1999 besteht an der Fachhochschule ein Zentrum für Betriebswirtschaft, das u.a. Lehrgänge zur Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre durchführt und die Landesjustiz mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz unterstützt. Daneben bündelt ein sog. Zentrum für Informationstechnik vielfältige IT-Aufgaben im Bereich der Justiz.

In der Fort- und Weiterbildung ist die Fachhochschule für Rechtspflege mit einem breiten eigenen Veranstaltungsangebot vertreten. Zugleich unterstützt sie die Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Durchführung von deren Fortbildungstagungen.

Im Grünen gelegen und gut ausgestattet, bietet die Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen ihren Studierenden beste Studienbedingungen. Gegen ein geringes Entgelt können die Studierenden auf dem Hochschulgelände Unterkunft und Verpflegung erhalten.

Der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen ist das Ausbildungszentrum der Justiz Nordrhein-Westfalen angegliedert, das ich Ihnen ebenfalls gerne vorstellen möchte: http://www.azj.nrw.de externer Link, öffnet neues Browserfenster / neuen Browser-Tab.

Mit freundlichen Grüßen aus Bad Münstereifel
Dr. Benjamin Limbach