Dr. Meyer neu Dr. Alexander Meyer

Liebe Besucherinnen und Besucher,

herzlich willkommen auf den Internetseiten der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen. Ich freue mich, dass Sie sich über unsere Arbeit informieren möchten.

Die Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen gehört zu den Fachhochschulen für den öffentlichen Dienst und besteht seit 1976. An ihrem Hauptsitz in Bad Münstereifel beschäftigt sie derzeit 9 Professoren, knapp 70 Dozentinnen und Dozenten und rund 30 weitere Bedienstete. Gut ausgestattet, bietet sie ihren Studierenden beste Studienbedingungen; gegen ein geringes Entgelt können sie Unterkunft und Verpflegung in Bad Münstereifel erhalten. In Essen und Monschau bestehen darüber hinaus zwei Nebenstellen.

Das Studium an der Fachhochschule für Rechtspflege wird in Bad Münstereifel - im Wesentlichen - in den beiden Studiengängen Rechtspflege und Strafvollzug angeboten. Es ist zugleich Vorbereitungsdienst für eine Beamtenlaufbahn der Laufbahngruppe 2.1 (ehemals gehobener Dienst); die Studierenden stehen in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf. Eine unmittelbare Zulassung der Studierenden durch die Fachhochschule für Rechtspflege gibt es nicht. Vielmehr erfolgt die Einstellung durch das Oberlandesgericht, in dessen Bezirk die Ausbildung gewünscht wird, bzw. – zum Studiengang Strafvollzug – durch das Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen als Einstellungsbehörde.

Im Studiengang Rechtspflege, zu dem im Studienjahr 2021/2022 insgesamt ca. 650 Studierende zugelassen sind, wird der Beamtennachwuchs für die Laufbahngruppe 2.1 (d.h. den früheren gehobenen Dienst) bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sowie in der Justizverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen ausgebildet ("Diplom-Rechtspflegerin" bzw. "Diplom-Rechtspfleger"). Im Studiengang Strafvollzug, an dem im Studienjahr 2021/2022 insgesamt rund 170 Studierende teilnehmen, erfolgt die Ausbildung der Beamtinnen und Beamten für die Laufbahngruppe 2.1 (d.h. den früheren gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienst) bei den Justizvollzugsanstalten des Landes Nordrhein-Westfalen und weiterer neun Bundesländer ("Diplom-Verwaltungswirtin" bzw. "Diplom-Verwaltungswirt"). 

Das jeweils dreijährige Studium ist in einen breit angelegten fachwissenschaftlichen und einen umfangreichen fachpraktischen Teil gegliedert. Die Studierenden erlangen auf diese Weise die Befähigung, unmittelbar nach Abschluss der Ausbildung die Aufgaben zu bewältigen, die die Praxis an sie stellt. Im Fachbereich Rechtspflege sind dies zum Beispiel vielfältige Aufgaben in den Bereichen Nachlass, Grundbuch, Betreuung oder Zwangsversteigerung; im Fachbereich Strafvollzug übernehmen die Absolventinnen und Absolventen insbesondere auch Management- und Führungsfunktionen einer modernen Verwaltung.
Die Fachhochschule für Rechtspflege führt darüber hinaus das fachwissenschaftliche Studium für den Amtsanwaltsdienst für Bedienstete des Landes Nordrhein-Westfalen und weiterer zwölf Bundesländer (im Studienjahr 2021/2002 für insgesamt ca. 70 Studierende) durch.

Seit 1999 besteht an der Fachhochschule zudem ein Zentrum für Betriebswirtschaft, das u.a. Lehrgänge zur Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre durchführt und die Landesjustiz mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz unterstützt. Daneben bündelt ein sog. Zentrum für Informationstechnik vielfältige IT-Aufgaben im Bereich der Justiz. In der Fort- und Weiterbildung ist die Fachhochschule für Rechtspflege mit einem breiten Veranstaltungsangebot vertreten.

Der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen ist das Ausbildungszentrum der Justiz Nordrhein-Westfalen - mit seinen beiden Nebenstellen in Essen und Monschau - angegliedert, das ich Ihnen ebenfalls gerne vorstellen möchte: http://www.azj.nrw.de externer Link, öffnet neues Browserfenster / neuen Browser-Tab.

Mit freundlichen Grüßen aus Bad Münstereifel
Dr. Alexander Meyer

Direktor der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen

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Fachhochschulvorstellung